Glasverzeichnis

Glasschatz wird dokumentiert

2014 wurden in einem Luftschutzkeller auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte bei Räumarbeiten rund 4000 Flaschen entdeckt. Es handelte sich bei diesem spektakulären Fund um die gesamte Produktionspalette zwischen 1950 und 1980. In Absprache mit dem Investor, der Patrizia AG, nahm sich der FKI dieses Schatzes und barg die Flaschen an mit dem Ziel, diesen Bestand zu sichern und ihn eines Tages vielleicht in einem Museum zeigen zu können.

Dazu muss die Sammlung wissenschaftlich dokumentiert werden. Eine Arbeitsgruppe hat damit Anfang 2017 begonnen. Erfasst werden u.a. das Äußere der Flasche, Dekor, Farbe und Größe sowie Fertigungscodes und Etiketten mit Fertigungs- und Musterkennziffern (sofern vorhanden). Die Flaschen werden nummeriert, fotografiert und am Ende sorgfältig in Kisten verpackt.

Zur bisher dokumentierten Sammlung gehört die Flaschen-Produktion z. B. für Malta, Jamaika, den Libanon, San Salvador, Venezuela und Frankreich. Es ist davon auszugehen, dass noch viele Überraschungen in den restlichen schlummern. Verantwortlich für dieses Projekt sind die ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger Gaby und Peter Schulenberg sowie der Kommunalarchivar Peter Stroer.