Phönix-Zentrale

Das Gebäude entstand zwischen 1923 und 1926 nach den Plänen des damals sehr bekannten Architekten Karl Wach als Verwaltungsgebäude der Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb. Dieses Unternehmen war einer der größten deutschen Montankonzerne mit eigenen Berg- und Stahlwerken und verlagerte Anfang der 1920er Jahren seinen Sitz von Dortmund nach Düsseldorf. Die Phoenix AG war maßgeblich an der Gründung der Vereinigten Stahlwerke AG 1926 beteiligt. Damit wurde auch das Verwaltungsgebäude mit seinem an ein Schloss erinnernden Ehrenhof frei, da die Vereinigten Stahlwerke ihren Sitz im Neuen Stahlhof an der Breite Straße nahmen. Danach diente das Gebäude bis 1995 als Arbeitsamt. Das Architekturbüro HPP sanierte anschließend das Gebäude denkmalgerecht, bevor es seit 2002 durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf genutzt wurde.

Besucherinformation

Verwaltungsgebäude der Phoenix AG (heute Staatsanwaltschaft Düsseldorf), Fritz-Roeber-Straße 2, 40213 Düsseldorf